Homero: Zurück aus Alt-Kastilien
Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes über "Nanostrukturierte Materialien für optische Anwendungen" mit der Universität Valladolid/Spanien hielt
sich Homero Cantera (AG Borstel) mehrere Wochen am Physik-Department der Facultad de Ciencias in Valladolid auf. Der Besuch ist Teil eines seit längerem laufenden
Austauschprogramms für Doktoranden, das im Rahmen des Promotionsprogramms und Graduiertenkollegs des Fachbereichs Physik finanziell gefördert wird. Das
anliegende Photo zeigt Homero (in der geöffneten Tür stehend) kurz vor seiner Rückreise, - bevor die Hitzegrade in Kastilien sich in Richtung oberhalb 30
Grad bewegen.
Marco: Erstes nicht-digitales Lebenszeichen aus Anhui/China
Marco Cichon ist ein entschlussfreudiger Mensch. Kaum war das Kooperationsabkommen zwischen den Universitäten Osnabrück und Anhui im letzten Jahr
abgeschlossen, belegte er in Osnabrück einen Sprachkurs "Chinesisch für Anfänger" und machte sich dann auf den Weg, um sein Physikstudium für etwa ein
Jahr in China fortzusetzen. Aus bekannten Gründen ist es nicht einfach, mit einer Person in China regelmässigen und verlässlichen Kontakt zu halten:
Emails verschwinden schon mal spurlos und auch Luftpostbriefe können sich buchstäblich "in Luft auflösen", - womit China dem Begriff "Luftpost" eine ganz
neue Bedeutung gegeben hätte. Über unsere wackeren Fachschaftsmitglieder und deren Kenntnisse in "Skype" waren wir Zurückgebliebene aber doch stets
über Marcos Situation im Bilde. Nun freuen wir uns, dass das erste konventionelle Lebenszeichen in Form einer Postkarte den Fachbereich erreicht hat.
Die Karte
zeigt eine Impression aus Hangzhou, bekannt u.a. wegen seines erstklassigen Grünen Tees ("Drachenbrunnentee") am Westlake. Der Kartenrückseite können wir
entnehmen, dass Marcos Kenntnisse des Chinesischen weiter Fortschritte gemacht haben: Befragung unsrer eigenen chinesischen Kommilitonen ergab, dass die chinesischen
Schriftzeichen tatsächlich den darunter geschriebenen deutschen Text bedeuten.