Der Photorefraktive Effekt

Zwei ebene Wellen, der Objektstrahl S und der Referenzstrahl R fallen auf einen photorefraktiven Kristall und überlagern sich in ihm zu einer stehenden Welle mit der skizzierten Intensitätsverteilung. Durch irgendeinen Ladungstransportmechanismus mögen sich die Photoelektronen in Regionen geringer Intensität ansammeln, wodurch in den Bereichen hoher Intensität positive Ladungen zurückbleiben. Zwischen den unterschiedlich geladenen Gebieten bilden sich Raumladungsfelder. Diese modulieren durch den elektrooptischen Effekt den Brechungsindex des Kristalls. Man hat als Ergebnis die stehende Welle als phasenverschobenes Brechingsindexmuster gespeichert. Dieses Muster nennt man bisweilen auch elementares Hologramm, da bei Beleuchtung mit dem Referenzstrahl R alleine durch Beugung an diesem Muster der transmittierte Signalstrahl S’ erzeugt wird (Holographie).

Erläuterung zum photorefraktiven Effekt

 

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